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More about me

Everyone is trying to accomplish something big, not realizing that life is made up of little things.

Frank Clark

Als Kind am Niederrhein geboren und aufgewachsen und nach einem Studium der Betriebswirtschaft, hat es mich über die Jahre an verschiedene Orte verschlagen. Die Fotografie war zwar immer schon meine Leidenschaft, aber lange nur auf den privaten Bereich beschränkt, bis ich mich letztlich zum Studium an der Fotoakademie in Köln entschloss. Meine Intension? – eine lange Geschichte…

So oft es sich ergab, habe ich schon immer gerne ferne Länder bereist. Die Landschaften, die Natur und die Tiere, insbesondere in Afrika faszinierten mich. Aber immer häufiger lag mein Fokus auch bei den Menschen. Als ich dann das erste Mal im Jahr 2011 Gelegenheit hatte für eine Hilfsorganisation auf den Philippinen zu fotografieren, besuchte ich Menschen, die auf Friedhöfen und Müllkippen lebten, Heime für sexuell missbrauchte Kinder und jugendliche Prostituierte ebenso wie Bauernfamilien in ärmlichen Bergregionen, weit ab von Bildungssystemen oder gesundheitlicher Versorgung. 

 

Natürlich kennt man entsprechende Berichte aus der Zeitung oder dem Fernsehen, aber ich war diesen Menschen zuvor nie so nahegekommen. Zum einen war ich natürlich schockiert von den Lebensbedingungen, der Armut und der daraus resultierenden Kriminalität, Prostitution, Drogenabhängigkeit und der Gewalt unter den Menschen. Ich erlebte aber ebenso den Zusammenhalt in Familien, Freundschaft, Fürsorge und einen liebevollen Umgang miteinander. Zwei weitere Reisen auf die Philippinen und eine Reise nach Uganda folgten und jedes Mal kam ich mit tausenden Fotos zurück – keine Landschaften, keine Tiere, keine Blümchen. Dafür aber Menschen, die streiten und diskutieren, weinen oder lachen, lieben oder sich verachten, einsam oder traumatisiert sind, hilflos oder erfolgreich und lebensfroh durchs Leben gehen. Diese Reisen waren sehr prägend für mich …

Mehr denn je liegt mein Fokus nun schon seit langem bei den Menschen und so ist es nur eine logische Folge, dies auch in meinen fotografischen Arbeiten einfangen zu wollen – das Zwischenmenschliche, wie wir miteinander umgehen, den Menschen mit all seinen Facetten, Emotionen und Belangen in den Vordergrund stellen, eine Reflexion dessen, was uns täglich beschäftigt und betrifft, das, was das Leben wirklich ausmacht und die Bilder dieser Welt so einzufangen, wie ich sie sehe. Das ist es was mich antreibt. Meine Schwerpunkte liegen somit auch bei der Portrait- und Peoplephotography, sowie den Reportagen und dem Storytelling.